Es gibt keine geprüften Zahlen, doch bedarf es nicht allzu viel Fantasie, sich vorzustellen, dass jemand, der auf eigene Faust verkaufen will, früher oder später sagt: Hilfe!

Wozu brauchen Sie einen Immobilienmakler bzw. welche Vorteile bringt die Einschaltung eines Immobilienmaklers für Sie?

Los geht es ja bereits damit, dass der eigentliche Verkaufsprozess erst dann einsetzt, wenn ein (oder mehrere) Käufer gefunden ist bzw. sind. Wer sein Haus verkaufen will, ist emotional sicher wenigstens etwas belastet, und Emotionen sollten in einem Verkauf sicher keine Rolle spielen. Das bedeutet: Es ist in jedem Fall ratsam, von vornherein einen Makler an seiner Seite zu haben. Mit dessen professioneller Herangehensweise lassen sich emotionale Bezüge zur Immobilie besser überwinden, doch ist das noch lang nicht der einzige Grund dafür, einen Immobilienmakler einzuschalten. Der bringt nämlich neben seiner Erfahrung aufgrund seiner Nähe zum Markt auch die nötige Fachkenntnis mit und ist in Sachen Verhandlungen und Verkaufsgespräche seinem Klienten dabei überlegen.

Auch die zeitliche Komponente eines Alleingangs sollte man nicht unterschätzen: Je länger das zu verkaufende Objekt keinen Abnehmer findet – und meist geht der Verkäufer ja einem Beruf nach, dem er die meiste Zeit opfert –, desto höher werden die Kosten, die dadurch entstehen. Ein Makler schafft es dagegen in den meisten Fällen, zeitnah und auf geübte Art und Weise einen zum Objekt passenden Interessentenkreis aufzubauen.

Nicht zuletzt ist man als privater Verkäufer hohen Risiken ausgesetzt, was den erzielten Preis angeht. Immer öfter tarnen sich Investorengruppen (die bekanntlich riesige Mengen Geld im Rücken haben) als private Kaufinteressenten und gehen dabei so perfide vor, dass sie dem Verkäufer weismachen, dass das Objekt erhebliche Mängel aufweise; das führt dazu, dass der Investor den Preis in den Keller treibt. Wer einen marktgerechten Preis erzielen möchte, ist mit einem erfahrenen Makler klar im Vorteil – denn der Makler lässt sich nicht über den Tisch ziehen.

Weitere Vorteile der Maklerbeauftragung liegen ebenfalls klar auf der Hand. In Sachen Abwicklung ist der Makler weitaus souveräner als der private Verkäufer – was auch für die Frage nach einer Finanzierung des Objekts gilt. Zudem ist er für Interessenten stets erreichbar und weiß, wie er die Immobilie vermarkten kann und muss. Unterm Stricht bleibt also stehen: Wer sichergehen möchte, dass ein Hausverkauf stress- und sorgenfrei über die Bühne geht und zudem die richtige Summe Geld den Besitzer wechselt, sollte von der Beauftragung eines Maklers auf keinen Fall absehen.

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