Droht eine Immobilienblase in Deutschland?Die Börsen erzittern, der Euro befindet sich in der Dauerkrise. Gleichzeitig klettern die Preise für Rohstoffe sowie für Gold immer und immer weiter. Deutsche Anleger neigen darum, im Prinzip schon seit dem Ausbruch der letzten großen Krise 2007/08, klar dazu, in Immobilien zu investieren, was bis dato ja auch nicht verkehrt war. Doch jetzt kann eine Überhitzung des Marktes drohen: Die Angst vor einer Inflation und die niedrigen Zinsen auf Hypotheken animieren immer mehr Anleger dazu, Immobilien zu kaufen.In einigen Großstädten überhitzt sich die Lage bereits. Das Angebot wird beständig knapper, was dazu führt, dass diejenigen, die in jedem Fall investieren wollen, nicht mehr lange nachdenken oder zögern. Die Entscheidung für den Kauf fällt oft in einer rekordverdächtigen Zeit. Das führt dazu, dass die Unruhe auf dem Markt immer größer wird, während die Preise schnell in die Höhe schießen. Wer schnell handelt, minimiert das Risiko des steigenden Kaufpreises – doch er maximiert das Risiko einer überhasteten Entscheidung. Wer sich nicht sicher ist, lässt sich oft von dem Argument überzeugen, dass die Zinsen für private Baukredite immer noch recht billig sind und das Verlangen nach schnellen Entscheidungen auf eine kritische Weise beeinflussen. Wenn man all diese Marktfaktoren zusammennimmt und hinterfragt, kommt man zu dem Schluss, dass das immer schmaler werdende Angebot und die teils ungezügelten Kaufvorhaben zusammen wie Brandbeschleuniger wirken – was die Preise betrifft. Diese Indizien können auf eine Überhitzung des Marktes hindeuten. Für Anleger gilt heute mehr als je zuvor: keep cool! Wer vergleicht, anstatt überstürzt zu kaufen, fährt nach wie vor in jedem Fall besser. Denn immer noch ist der Mietzins, der mit einem Objekt erzielt werden kann, der beste Indikator beim Kauf einer Immobilie. |

