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Jugendliche setzen auf Eigenheime – und damit auf Sicherheit

Von einer forschen Jugend spricht der Volksmund gern, doch wie steht es bei Ihnen um die Risikobereitschaft, was die eigenen vier Wände angeht? Überraschenderweise sehen es die meisten offenbar so, dass die eigenen vier Wände gar nicht einmal so spießig sind, wie man meinen könnte. Eine Studie der LBS bringt ans Licht: Etwa drei Viertel aller Heranwachsenden hat keine Scheu anzugeben, später einmal ein Eigenheim besitzen zu wollen. Das kommt ziemlich unerwartet.

96 Prozent all jener Jugendlichen, die im Erwachsenenalter gern eine eigene Immobilie besitzen würden, geben als Begründung an, von einem Vermieter nicht abhängig sein zu wollen. Knapp dahinter (93 Prozent) liegt laut der Studie das Argument, mit einem eigenen Haus auch einen bleibenden Wert zu haben. Mit 92 Prozent folgt fast gleichauf die Aussage, mit einer eigenen Immobilie eine Altersvorsorge treffen zu können, und wiederum nur einen Prozentpunkt dahinter landete das Argument, mit einem Eigenheim einen auf lange Sicht großen finanziellen Vorteil gegenüber einer Mietimmobilien zu haben. Auch die Aussicht auf eine höhere Lebensqualität in einer eigenen Behausung sowie die Angabe, das Geld lieber für die Tilgung und die Zinsen anstelle von Mietzahlungen zu verwenden, erzielten mit 88 bzw. 83 Prozent hohe Werte.

Der erstaunlichste logische Schluss aus diesen Zahlen ist sicher jener, dass das Gros der befragten Jugendlichen einen Immobilienkauf als Altersvorsorge und damit als Sicherheitsaspekt sehen. Weiterhin förderte die Studie zutage, dass nur etwa 24 Prozent der Befragten sicher oder ziemlich sicher von dort wegziehen wollen, wo sie aktuell leben; mehr als doppelt so viele gaben hingegen an, den momentanen Wohnort unter keinen Umständen bzw. nur äußerst ungern verlassen zu wollen. Etwa ein Drittel der befragten Jugendlichen wollte sich laut LBS nicht festlegen.