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Die Wunschimmobilie ist beziehbar – nun folgt die Einrichtung der eigenen vier Wände. Dabei sind Möbel nicht gleich Möbel.

Die eigene Immobilie, das ist ein Wunschtraum vieler Menschen. Und wenn das Haus dann fertiggestellt bzw. die erworbene Wohnung beziehbar ist, gilt es, die Einrichtung der eigenen vier Wände vorzunehmen. In den meisten Fällen verhält es sich dann so, dass teure Möbel nicht in Frage kommen, logisch, die Anzahlung aufs Eigenheim und die abzuzahlenden Raten türmen sich vor den Besitzern auf.

Also ist Sparsamkeit bei der Einrichtung oberstes Gebot. Nun meinen viele allerdings, dass Sparsamkeit bedeute, auf Qualität und Komfort verzichten zu müssen – dabei muss das gar nicht sein.

Sparen kann im Zusammenhang mit dem Einrichten der Wohnfläche zweierlei bedeuten. Zum einen natürlich, dass der Kaufpreis nicht über Gebühr hoch ist, zum anderen aber eben auch, dass die Folgekosten so niedrig wie möglich sind. Das kann etwa für ein Plissee gelten, also den Sonnenschutz am Fenster: Wer eine Plisseeanlage mit Stoffen auswählt, die die Wärme dämmen, kann dazu beitragen, den Wärmeverlust, der am Fenster entsteht, im Winter auf die Hälfte zu minimieren. Das spart einiges an Heizkosten ein. Zudem trägt ein Plissee im Sommer enorm dazu bei, dass es im Innern der Wohnung bzw. des Hauses bedeutend kühler bleibt. Hochwertige Plissees gibt es bereits am etwa 20 Euro – und man kauft damit Qualität und Komfort.

Wer sich von seinen alten Polsterbetten trennen und auf pflegeleichtere Betten aus Metall oder Massivholz umsatteln möchte, liegt ebenfalls voll im Trend. Denn letztere bringen den Vorteil mit sich, dass im Schlafgemach eine gesündere Atmosphäre herrscht – und man muss nicht zwingend Allergiker sein, um davon zu profitieren. Denn das Staubsaugen kann man sich so nun zwar nicht komplett sparen, es aber auf einen Bruchteil dessen reduzieren, was vorher nötig war. Und Allergiker oder staubempfindliche Menschen sparen sich eine Menge Arztbesuche.

Hier muss nun noch nicht Schluss sein: Auch das Einrichten der Wohnung durch Jalousien liegt im Trend. Es gibt sie aus Holz oder aus leichtem Aluminium, und sie sind meist um vieles günstiger als die teuren Gardinen, die noch dazu einen ganz anderen Nachteil haben. Denn Gardinen zieht man entweder zu oder man lässt sie offen, wer also mit dem einfallenden Licht spielen möchte, dem ist mit Jalousien deutlich besser geholfen. Zugleich bieten sie auch im aufgeklappten Zustand immer noch einen besseren Sichtschutz als eine offene Gardine. Dazu kommt, dass Jalousien weitaus geringere Staubfänger sind als Gardinen.

Bei anderen Möbeln wie Couch, Sofa, Sessel oder Regal empfiehlt es sich in der Regel, nicht den allerbilligsten Angeboten nachzugehen. Qualität drückt sich hier meist nicht durch einen niedrigen Preis aus, allerdings sollte auch niemand blindlings in das teuerste Möbelhaus rennen und dort das teuerste Stück aussuchen. Wie überall gilt auch beim Möbelkauf, dass man vorher prüfen und vergleichen sollte, bevor man sich hinterher über die falsche Kaufentscheidung ärgert. Dabei ist es gut möglich, dass vermeintliche Möbeldiscounter tatsächlich hin und wieder die besten Angebote in petto haben, wenn es um das Verhältnis zwischen Preis und Leistung geht. Möbel online kaufen liegt hier gerade sehr im Trend. Denn diese Maßnahme kann auch eine Menge an Geld sparen, wenn man bedenkt, dass diese Händler keine teuren Möbelhäuser und das Personal unterhalten müssen.

Zu guter Letzt noch ein Tipp für die Bauphase – bereits hier sollte man als Bauherr im Auge behalten, was nach der Fertigstellung dazu beitragen kann, Kosten zu sparen, etwa die Heizkosten. Zwar dürfen im Vergleich zu früher nicht mehr einfach die Fenster eingebaut werden, die man möchte (Stichwort Energieschutzverordnung), doch die Palette ist immer noch sehr breit. Wer ökonomisch und ökologisch denkt, muss sich hier ohne Wenn und Aber für jene Fenster mit der größten Wärmedämmung entscheiden. Langfristig wird sich das auszahlen. Auch der Einbau einer Energie sparenden Heizungsanlage selbst sowie die Verkleidung der Außenwände durch eine effiziente Wärmeschutzfassade.

Vor allem sollte man, wenn möglich, sich schon in der Bauphase darüber Gedanken machen, ob man später evtl. Veränderungen an der Fassade oder Anbauten durchführen will. Dies kann z.B. ein späterer Anbau von einem Wintergarten sein. Es ist natürlich verständlich, dass solche Maßnahmen aus Kostengründen oft nicht direkt bei der Erbauung durchgeführt werden, doch sollte hier schon darauf geachtet werden, dass ein späterer Anbau ohne unnötige Kosten oder Veränderungen an der Fassade möglich sind. Ein derartiger Weitblick zahlt sich dann später aus und spart Geld und Nerven.

Evtl. ist es aber auch möglich durch eine gute Planung bei der Haufinanzierung und eine strikte Kostenkontrolle sich solche Wünsche schon bei dem Bau des Eigenheimes direkt zu erfüllen.