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Junge Immobilienkäufer sind oft nicht umsichtig genug

Eine Studie des Mannheimer Baufinanzierers HypothekenDiscount hat ergeben, dass junge Deutsche bei der Finanzierung eines Eigenheims nachlässig mit den eigenen ökonomischen Möglichkeiten umgehen.

Ältere Käufer würden bei der Planung dagegen wesentlich umsichtiger vorgehen. Das meldete die Gesellschaft für Verbraucherinformation in Berlin. Jugendlicher Leichtsinn bei der Erfüllung eines Traums? Immerhin gibt ein Großteil der jungen Deutschen den Besitz einer eigenen Immobilie als wünschenswerten Lebenstraum an.

Wie die Untersuchung von HypothekenDiscount zeigte, gehen die 18- bis 24-Jährigen, die den Erwerb einer eigenen Immobilie in Betracht ziehen, von einem viel zu niedrigen Einkommenssatz aus, den sie für notwendig erachten, um die Finanzierung zu decken. Die Gesellschaft für Verbraucherinformation schrieb auf ihrer Homepage, dass laut Studie 18 Prozent in dieser Alterskohorte davon ausgehen, dass schon ein monatliches Nettoeinkommen von 1.500 Euro ausreiche, um einen Kredit von 150.000 Euro sicher abbezahlen zu können. Bei den Älteren hingegen vertreten nur acht Prozent diese Ansicht. Wie das von der Gesellschaft für Verbraucherinformation betriebene Portal Vergleich.de mitteilte, ist für die Bedienung eines solchen Kredits allerdings ein monatliches Nettogehalt von mindestens 2.000 Euro vonnöten.

Auch beim Thema finanzielle Mehrbelastung durch Baukredite würden die Jüngeren laut dem Portal Risiko gehen: 74 Prozent der in der Studie Befragten würden darin kein Problem sehen. In der Altersklasse der Rentner und Pensionäre dagegen gab mehr als jeder zweite Befragte an, gar keine Mehrbelastung eingehen zu wollen. Ein ähnliches Bild ergab sich bei der rein mathematischen Frage nach der Restschuld. Die Aufgabe war, festzustellen, wie hoch diese Restschuld für einen Kredit in Höhe von 150.000 Euro nach zehn Jahren ist, wenn die Tilgung mit einem Satz von einem Prozent begonnen wird. Bei den über 45-Jährigen kamen immerhin 35 Prozent auf die richtige Antwort (130.000 Euro), während bei den 18- bis 24-Jährigen nur 17 Prozent auf die Lösung kamen. All das zeichnet ein eher sorgloses Bild des Umgangs mit Finanzen bei den jüngeren Deutschen. Vor allem bei diesen bestünde also offenbar ein „großer Informationsbedarf beim Thema Baufinanzierung“, schlussfolgerte die Gesellschaft für Verbraucherinformation.

Evtl. ist bei der Finanzierung auch zu überlegen, ob man beim Hausbau erst einmal Kosten einspart und beispielweise den Bau einer Garage oder eines Wintergartens erst im Nachhinein, wenn schon ein Teil des Kredites getilgt wurde, in Angriff nimmt. Dann kann man sich auch überlegen, ob man direkt ein Garagentor mit einem elektronischen Antrieb einbaut, denn dieser spart unnötiges Aus- und Einsteigen aus dem Auto und ist auch viel konfortabler; heutzutage sind die Antriebe auch sehr erschwinglich.

Wenn man sich über das Volumen der Finanzierung Gedanken gemacht hat, kann man sich auf Plattformen, wie z.B. kreditaktuell.com oder natürlich auch bei seiner Hausbank über die genauen Angebote und Zinssätze erkundigen. Vergleichen lohnt sich hierbei auf jeden Fall.