Wer suchet, der findet!Wer eine neue Behausung sucht und dafür einen Makler zu Rate zieht, erhofft sich, dass er eine Menge Zeit sparen kann. Zeit, die ansonsten verschwendet wird, um sich Häuser oder Wohnungen anzusehen, die letzten Endes überhaupt nicht in das Anforderungsprofil passen. Und wer einen Makler beauftragt, erteilt diesem einen Suchauftrag mit klar umrissenen Eckpunkten: Wie groß soll das neue Heim sein, in welchem Bezirk der Stadt soll es liegen, was darf es kosten und dergleichen mehr. Je genauer man einem Immobilienmakler mitteilt, wie die eigenen Vorstellungen sind, desto größer ist die Chance, in relativ kurzer Zeit fündig zu werden. Sicher, nicht immer wird sich der gewünschte Erfolg einstellen, des Öfteren kommt es vor, dass in einem begehrten Stadtviertel die Angebote begrenzt sind. Doch in der Regel ist es so, dass mit der Genauigkeit der Angaben des Interessenten auch dessen Chancen steigen, vom Makler eine passende Behausung vorgeschlagen zu bekommen. Je intensiver man sich mit den eigenen Wünschen auseinandersetzt, desto höher ist unter dem Strich die Erfolgsquote. Prinzipiell darf man sogar behaupten, dass diese gegen hundert Prozent geht, wenn man klare Vorstellungen vom neuen Appartement oder dem eigenen Häuschen hat. Um sich der Frage nach der exakten Erfolgsquote zu nähern, die sich direkt nicht beantworten lässt, ist es hilfreich, auf die Kundenzufriedenheit zu schauen. Der IVD (Immobilienverband Deutschland Bundesverband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen e.V.) hat im Jahr 2010 das Institut Forsa beauftragt, einmal festzustellen, wie es um die Kundenzufriedenheit mit Maklern bestellt ist, und dabei kam heraus, dass mehr als zwei Drittel aller Käufer und knapp 85 Prozent aller Verkäufer mit ihrem Makler absolut zufrieden waren und diesen weiterempfehlen würden. Die Forsa-Studie mit repräsentativem Charakter hat darüber hinaus die Tatsache ans Tageslicht befördert, dass die Menschen, die einen Makler beansprucht haben, angaben, dass sie das in erster Linie aus Gründen der Zeitersparnis taten. Ein weiterer Grund lag der Studie zufolge darin, dass der Versuch, eine Wohnung oder ein Haus zu finden bzw. zu vermieten oder verkaufen, ohne den Einsatz eines Makler wesentlich geringere Erfolgsaussichten hat. Insgesamt stellen die 76 Prozent Zufriedenheit (Käufer, Verkäufer, Mieter und Vermieter zusammen) einen sehr guten Wert dar. „„Die Studie zeigt, dass das mitunter schlechte Image der Immobilienmakler nicht der Realität bei der Beurteilung durch die Maklerkunden entspricht“, so Forsa-Chef Prof. Dr. Manfred Güllner. Wie die Studie ebenfalls zeigte, hatten sich 67 Prozent der Befragten von vornherein an einen Makler gewandt, 33 Prozent taten dies im Zuge ihrer Suche. Einen gültigen Rückschluss darauf, wie hoch die Erfolgsquote wirklich ist, lassen diese Zahlen nicht zu, allerdings darf angenommen werden, dass eine 76-prozentige Zufriedenheit auf Käufer- bzw. Vermieterseite daher rührt, dass der Makler entscheidend daran beteiligt war, das gewünschte Wohnobjekt ausfindig zu machen. Die Erwartungen an einen Immobilienmakler lassen sich nach Angaben des IVD wie folgt zusammenfassen: Auf Käuferseite wollen 81 Prozent, dass der Makler die Besichtigungen organisiert; für 74 Prozent ist es wichtig, dass der Makler ein gutes Exposé erstellt. Auch die Verhandlungen mit dem Verkäufer (65 Prozent), die Preisermittlung (55 Prozent) und die Unterstützung beim Kaufakt selbst (33 Prozent) sind käuferseitig wichtige Kriterien. |

