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Klimaschutz durch Immobilien ist möglich

Mit einem zentralen Thema, das noch nie so aktuell war wie heute, beschäftigte sich der Tag der Immobilienwirtschaft am 28. Juni in Berlin. Es ging um den Klimaschutz, eine Angelegenheit, die man auf den ersten Blick nicht direkt im Immobilienumfeld vermuten würde. Und doch: Auch diese Branche ist gefordert, der steten Erwärmung der Erde gegenzusteuern.

 

Dazu hatte der Veranstalter des Meetings, der ZIA (Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.), nach Berlin geladen und dazu als Ehrengast den Bundesbauminister Peter Ramsauer einbestellt, wie übrigens im letzten Jahr auch schon. Der erklärte den Teilnehmern zunächst einmal, dass „Gebäude ein enormes Potenzial für den Klimaschutz“ böten, immerhin lägen dort „die größten Einsparpotenziale für Energie überhaupt“. Circa 40 Prozent des Energieverbrauchs entfielen „allein auf den Gebäudebereich“, so Ramsauer laut einer vom ZIA lancierten Pressemitteilung. Der Minister erklärt diesen Umstand damit, dass viele Gebäude zu einer Zeit gebaut wurden, als Energie noch billig war und sich deswegen niemand Gedanken um den energetischen Zustand von Häusern machte. Und genau dort müsse angesetzt werden, so Ramsauer weiter.

Bis dato wurden in erster Linie die Eigentümer der Immobilien finanziell zur Verantwortung gezogen, wenn es darum gegangen war, die anfallenden Kosten für den Klimaschutz zu schultern. Hier wird nun nachjustiert, indem Änderungen im Mietrecht, steuerliche Erleichterungen sowie Fördergelder dazu beitragen sollen, die monetären Belastungen auf Eigentümer, Mieter sowie die Allgemeinheit – sprich: den Steuerzahler – gerechter als bisher zu verteilen.

Ramsauer hat der Branche zugesichert, dass sein Ministerium ab 2012 jährlich 1,5 Milliarden Euro für das CO2-Sanierungsprogramm für Gebäude bereitstellen will. Dazu wolle er für steuerliche Förderung sorgen, „um weitere Eigentümergruppen für eine energetische Sanierung zu gewinnen“, sagte er. Nicht der Wille zur Reglementierung, sondern das Setzen steuerlicher Anreize sei dabei die treibende Kraft.

Im Ansatz scheint Ramsauers Plan in Ordnung, fraglich ist nur, inwieweit er ihn umsetzen kann. Abzuwarten bleibt wohl vor allem, ob und wie die von Ramsauer angesprochene Allgemeinheit mit ins Boot geholt werden kann. Wünschenswert wäre es in jedem Fall, wenn auch die Immobilienbranche ihren Teil dazu beitragen könnte, den Energieverbrauch in Deutschland weiter zu senken.

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Manchmal ist es ganz hilfreich, wenn man einen Gabelstapler zur Hand hat um Baumaterial oder ähnliches von A nach B zu transportieren. Dies kann einen viel Zeit und Nerven sparen.