Gehalt als Immobilienmakler

Gehalt als Immobilienmakler

Fakt ist: wer den Job als Immobilienmakler ernst nimmt und engagiert ausübt, kann mit dieser beruflichen Tätigkeit viel Geld verdienen. Denn das Gehalt der Makler richtet sich normalerweise nach der Erfolgsquote, weil die Berufsvertreter im Fall einer Vermittlung eine festgelegte Provision erhalten. Diese Maklerprovision liegt bei Miethäusern oder Mietwohnungen bei zwei Netto-Kaltmieten plus Mehrwertsteuer. Denn diese Obergrenze ist gesetzlich festgelegt und darf auf keinen Fall überschritten werden. Werden Immobilien verkauft, beläuft sich das Gehalt auf drei bis sieben Prozent des Verkaufswertes.

Der Vermittlungserfolg wirkt sich eklatant auf die Gehaltshöhe aus

Diese Bedingungen geben bereits zu verstehen, dass die Höhe des Gehalts bei Immobilienmaklern stark von beruflichen Erfolgen abhängt. Denn die meisten Makler beziehen ihr Gehalt aus einem festen sowie dem erfolgsabhängigen Anteil. Auch in kleineren Firmen belaufen sich die Prämien für Fachpersonal auf maximal 22 Prozent des Grundgehalts. In größeren Unternehmen von bis zu 1.000 Mitarbeitern kann der variable Teil des Gehalts auf bis zu 34 Prozent steigen. Diese Resultate gehen aus den Untersuchungen der Personalmarkt-Vergütungsstudie für die Immobilienwirtschaft vor.

Unterschiedliche Gehälter für verschiedene Abschlüsse

Ein weiterer maßgeblicher Faktor ist Ihr Berufsabschluss. Sind Sie als Einsteiger tätig und weisen Sie einen Masterabschluss oder Diplom im Immobilienbereich vor, verdienen Sie knapp 39.000 Euro im Jahr. Nennen Sie einen immobilienspezifischen Bachelor Ihr Eigen, finden sie auf Ihrem Jahresabschluss einen Durchschnittswert von 36.200 Euro wieder. Abgänger von Berufsakademien können ein Jahresgehalt von 32.600 Euro einplanen. Immobilienkaufleute werden im Durchschnitt mit jährlich 28.600 Euro bezahlt. Daraus ergibt sich ein durchschnittliches Einstiegsgehalt von 34.226 Euro.

Ein deutliches Ost-West-Gefälle

Außerdem wirkt sich der Ort Ihres beruflichen Schaffens auf das Gehalt aus. Wie in vielen anderen Berufsbranchen auch, besteht beim Gehalt eine deutliche Differenz zwischen Ost und West. Arbeiten Sie in Bundesländern wie Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern oder Thüringen als Makler, sind die Einkommen niedriger als in den alten Bundesländern. Die einzige Ausnahme bei diesem Ost-West-Gefälle bildet die Stadt Berlin, in der sich Immobilienmakler auch über relativ hohe Gehälter freuen dürfen. Der letzte ausschlaggebende Punkt für die Gehaltshöhe ist die Position. Denn logischerweise verdient der Geschäftsführer eines Immobilienunternehmens mehr Geld als Angestellte. Einer Auswertung des Personalmarkts zufolge verdienen Geschäftsführer von Maklerbüros jährlich weit mehr als 100.000 Euro. Topverdiener aus Chefetagen finden jährlich sogar eine halbe Million Euro auf ihrem Lohnzettel wieder. Eine Umfrage des Fachmagazins „Die Immobilienwirtschaft“ ließ verlauten, dass Führungskräfte aus der Immobilienbranche im Durchschnitt 103.000 Euro pro Jahr verdienen. Der Mittelwert des Bruttolohns für Fachkräfte beträgt 49.600 Euro. In allen Gehaltsgruppen war in den vergangenen Jahren ein deutlicher Aufwärtstrend erkennbar.

Andere Bedingungen

Möchten Sie sich nicht als selbständige Makler beweisen, gibt es ebenfalls die Möglichkeit, als angestellter Immobilienmakler tätig zu werden. Denn auch in Immobilienbüros, Banken oder Sparkassen besteht die Möglichkeit, einen lukrativen Job in Anstellung zu ergattern. Im Vergleich zu einer selbständigen Berufsausübung sind Aussichten auf Provisionen in Festanstellung verhältnismäßig gering. Doch das monatlich festgelegte Grundgehalt bietet die Sicherheit, dass das Konto regelmäßig mit diesem Entgelt gefüllt wird.

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